Kostenloser Versand ab 50€

Mit jeder Bestellung über 50 € wird ein Baum gepflanzt! 🌳

Mehr über dieses Projekt erfahren >>

Tut Karies immer weh?

Wenn keiner unserer Zähne weh tut, sind die Zähne gesund – oder?

Leider ist es möglich, dass unsere Zähne bereits von Karies befallen sind, wir aber noch gar keine Schmerzen haben. Hier erkläre ich dir, welche Anzeichen darauf hinweisen, dass du trotz schmerzlosen Zähnen, Karies haben könntest und wie du die Entstehung von Karies vermeiden kannst.

Also dann, los geht's.

Was ist Karies eigentlich?

Was ist Karies

Karies ist eigentlich eine Infektion. Die Bakterien auf den Zähnen zerstören die harte Oberfläche von Zähnen und dabei entstehen richtige Löcher. Auf diese Weise verfaulen die Zähne so zu sagen.

Die Bakterien, die in unserem Mund (und auch auf unseren Zähnen) leben, ernähren sich von dem Essen, das wir verzehren. Als Beiprodukt entsteht Säure, die bei Kontakt mit unserem Zahn seine Oberfläche schmelzen lässt. Das Resultat davon nennen wir Karies.

Am Häufigsten entsteht Karies:

  • in den Grübchen und Rillen auf den Kauflächen von Backenzähnen  und
  • zwischen den Zähnen, wo gewöhnliche Zahnbürsten nicht hin reichen. (Deswegen ist es so wichtig, beim Zähneputzen auch Zahnseide zu benutzen.)

Und dann kommen die Schmerzen – oder?

Und dann kommen die Schmerzen

Schmerzen müssen nicht unbedingt ein Anzeichen von Karies sein. 

Man kann Zahnschmerzen haben und kein Karies, oder Karies haben und (noch) keine Schmerzen.

Oft fühlen wir überhaupt nichts, wenn unsere Zähne von Karies betroffen sind. Unser Zahnschmelz ist hart und nicht vernervt, also spüren wir den Schmerz erst viel später (also wenn Karies den Nerv im Inneren des Zahnes erreicht).

Aber es gibt einige andere Anzeichen, auf die du aufmerksam sein solltest, weil sie auf Karies hinweisen könnten:

  • Empfindlichkeit, wenn wir etwas Süßes essen – weil Zucker die Produktion von Säure beschleunigt, können wir manchmal spüren, wie Karies größer und der Zahnschmelz dünner wird.
  • Scharfe Kanten auf den Zähnen – wenn der harte Zahnschmelz geschmolzen ist, spürt man manchmal, dass die Zähne eine scharfe Kante haben.
  • Die Zahnseide zerreißt oft beim Putzen derselben Stelle – der Grund dafür ist wieder eine scharfe Kante auf den Zähnen, die wegen des geschmolzenen Zahnschmelzes entsteht.
  • Ein merkwürdiges Gefühl beim Kauen – manchmal fühlt sich etwas »nicht richtig« im Mund an, vor allem beim Kauen. Wenn der harte Zahnschmelz weg ist, ist darunter das weichere Dentin und dadurch spürt man beim Kauen etwas mehr als wenn der Zahnschmelz den ganzen Zahn schützt.
  • Ein merkwürdiger Geschmack im Mund – wenn die Bakterien im Inneren des Zahnes genug Nahrung haben und keinem Sauerstoff ausgesetzt sind, verwenden sie zur Fermentierung Schwefel, das zu merkwürdig schmeckenden Nebenprodukten führt.
Karies Zähne

Aber die meisten spüren nichts, obwohl sie bereits Karies haben.

Das ist auch die beste Zeit, um zum Zahnarzt zu gehen und sich behandeln zu lassen. In diesem Fall ist Karies nämlich noch nicht fortgeschritten und eine kurze Behandlung reicht normalerweise aus, um das Problem zu beseitigen.

Leider können wir Karies auch nicht immer genau sehen

Karies auf den Kauoberflächen ist natürlich deutlich durch schwarze oder braune Flecken zu sehen, aber am häufigsten sind Zwischenzahnräume betroffen und diese kann manchmal nicht mal unser Zahnarzt gut sehen.

Deswegen sind Röntgenbilder so nützlich. Auf diese Weise wird dein Zahnarzt nämlich schnell sehen, ob was nicht stimmt und wird deinen Zahn retten können.

Aus einem kleinen Loch wird nämlich schnell ein großes Problem

Wenn einmal der Zahnschmelz durchbrochen ist, dringen die Bakterien in die viel weichere Schicht des Zahnes (Dentin) ein. Und von da an ist es bis zum Nerv nicht mehr weit. 

Du kannst dir vorstellen, dass dann bald auch höllische Schmerzen folgen, wenn Karies den Nerv des Zahnes erreicht. Der Nerv entzündet sich und der Zahn fängt an abzusterben.

Dein Zahn kann wegen Karies sogar abbrechen, weil der Zahnschmelz geschwächt wird.

Deswegen ist es so wichtig, regelmäßig und gründlich die Bakterien von deinen Zähnen zu entfernen und regelmäßig einen Zahnarzt zu besuchen.

Wie schnell entsteht Karies?

Wie schnell entsteht Karies

Das ist nicht einfach zu sagen. 

Es hängt davon ab, was du isst, wie du dich um deine Zähne kümmerst und auch andere Faktoren wie Lebensgewohnheiten, Genetik und die Stelle, an der Karies entsteht (weil Zahnschmelz an verschiedenen Stellen des Zahnes verschieden dick ist) spielen eine Rolle.

Wenn man einen braunen bis schwarzen Fleck auf den Zähnen bemerkt, war Karies ca. 3 Monate bis sogar 4-5 Jahre an der Arbeit.

Aber nachdem Karies den harten Zahnschmelz durchdrungen hat, kann es sehr schnell gehen. Darunter ist nämlich das weiche Dentin, das ganz einfach von Karies weggefressen werden kann. Schon in 3-6 Monaten kommt Karies ganz bis zum Nerv des Zahnes.

 

Wie kann ich verhindern, dass Karies entsteht?

Die Antwort ist vielleicht langweilig, aber nötig zu erwähnen.

Um Karies zu verhindern, solltest du:

  • Dir 2x täglich gründlich die Zähne putzen
  • Dir 1x täglich die Zähne mit Zahnseide und wenn möglich mit Interdentalbürsten die Zwischenzahnräume putzen
  • Dir nach jedem Essen bzw. Trinken den Mund mit Wasser ausspülen
  • Häufiges Naschen zwischendurch vermeiden
  • Regelmäßig deinen Zahnarzt besuchen
  • Zuckerhaltiges Essen und Getränke vermeiden (wenn du wissen willst, welche Lebensmittel noch schädlicher Für deine Zähne sein können als Süßigkeiten, lies diesen Beitrag)

Wenn du trotzdem Karies auf deinen Zähnen entdeckst, keine Panik – handle schnell, um so viel deines Zahnes zu retten, wie möglich. Besuche also sofort dienen Zahnarzt und lass dich behandeln.

Willst du deine Zähne so gesund wie möglich und so lange wie möglich erhalten?

Dann abonniere unseren Newsletter und erhalte regelmäßig Updates für gesunde Zähne. (Ich halte meine E-Mails nützlich und informierend 😉)

Diese Seite verwendet Cookies

Bitte stimmen Sie deren Verwendung zu, um alle Funktionen der Webseite zu nutzen. Mehr Infos und die Widerrufung von Cookies: Datenschutzerklärung