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Ist Neurodermitis beim Baby heilbar? Die richtige Pflege und was wirklich einen Unterschied macht

Wenn bei einem Baby oder einem Kleinkind Neurodermitis festgestellt wird, kann das für die ganze Familie belastend sein. Aber es gibt Hoffnung, denn durch die richtige Pflege kann die Situation sehr gebessert werden.

Ist Neurodermitis beim Baby heilbar?

Viele Eltern fragen sich, was sie bei Neurodermitis überhaupt machen können und ob es nicht doch geheilt werden kann – schließlich regeneriert sich die Haut ständig.

Neurodermitis ist eine der häufigsten Hauterkrankungen bei Kindern. Es ist eine chronische und nicht ansteckende Krankheit, die in Schüben verläuft. Leider ist Neurodermitis nicht heilbar. Doch das bedeutet nicht, dass es hoffnungslos ist.

Bei manchen Kindern und Babys wird die Situation bis zum Schulalter von alleine besser und nur wenige müssen sich auch später im Leben damit befassen.

(Obwohl es auch manchmal passieren kann, dass Schübe beim großen Stress auch später mal unerwartet wieder vorkommen.)

Aber natürlich die Zeit, wenn das Kind leidet, extrem schwer sein, weil die Erkrankung die Lebensqualität des Kindes und oft auch der ganzen Familie sehr einschränken kann.

Es gibt viele Ratschläge und Strategien bei Neurodermitis – manche wirken gut, andere eher nicht. Leider gibt es keine universelle Lösung, die allen gleich hilft. Man muss einfach verschiedenes ausprobieren, bis man eine passende Lösung für sich gefunden hat.

Deswegen haben wir nachgeforscht und Ratschläge gesammelt, die wirklich einen Unterschied machen und auf die Eltern von Babys mit Neurodermitis schwören – in der Hoffnung so vielen Leidenden wie möglich zu helfen.

Was macht wirklich einen Unterschied bei Neurodermitis?

Es gibt viele Dinge, die Trigger für Neurodermitis werden können – von bestimmten Nahrungsmitteln, Kleidungsstoffen, Tierhaaren und Hausmilben, Stress und noch vielen anderen. Was für jemanden ein Trigger ist, ist von Person zu Person unterschiedlich und kann oft auch mit anderen Allergien verbunden werden.

Wie die meisten schon wissen, ist es einfach unmöglich allen Triggern, die Neurodermitis auslösen könnten, aus dem Weg zu gehen.

Man fragt sich andauernd: „Was habe ich jetzt schon wieder falsch gemacht?

Deswegen ist es zwar notwendig, den Triggern aus dem Weg zu gehen, doch noch viel wichtiger ist, für ein gesundes Immunsystem zu sorgen und der Haut zu helfen, sich zu regenerieren. Auf diese Weise wird der Körper von alleine besser mit Triggern umgehen können und reagiert nicht überempfindlich auf harmlose Stoffe.

Diese 3 Dinge machen bei Neurodermitis wirklich einen Unterschied und sind bei allen effektiv:

  • Essen
  • Schlafen und
  • Hautpflege

Ja, wir wissen – für manche ist das logisch. Aber meistens sind die einfachsten Dinge genau die, die wir am häufigsten vergessen.

#1 Was sollte man bei Neurodermitis essen und was nicht?

Die Antwort auf diese Frage ist einfach, aber die meisten stellen sich mit ihr nicht zufrieden: 
»Bei jedem ist es anders.«

Jeder reagiert anders auf bestimmtes Essen, es gibt keine Neurodermitis-Diät, die bei jedem Resultate zeigt.

Was kann man also in diesem Fall machen?
Es ist gut, immer ein Neurodermitis-Tagebuch zu führen.

Man trägt einfach alle gegessenen Lebensmittel ein, zusammen mit der Situation der Haut. Auf diese Weise findet man schneller heraus, ob ein Lebensmittel einen schlechten Einfluss auf die Haut hat. Dann muss man nur noch die Trigger-Lebensmittel vermeiden und schon wird die Situation der Haut besser.

#2 Erholsamer Schlaf ist wichtiger als wir denken

Jüngste Forschungen bestätigen, dass Schlaf noch wichtiger ist, als bisher angenommen

Ausreichend Schlaf hilft nicht nur zu einem allgemein besseren Befinden, effektiverem Regulieren von Emotionen und sorgt für bessere Hirnfunktion – während dem Schlaf regeneriert sich auch der Körper und eine erholsame Nacht hilft uns, besser mit Stress zu bewältigen.

Deswegen ist es so wichtig, gerade bei Neurodermitis-Leidenden für einen erholsamen Schlaf zu sorgen.

Doch das ist natürlich gar nicht so einfach, wenn die nächtliche Ruhe von Juckattacken gestört wird.

Deswegen haben wir ein E-Book mit den hilfreichsten Tipps zusammengestellt, die helfen, dass die Kleinen (oder auch Großen) eine erholsamere Nacht haben.

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#3 Hautpflege bei Babys mit Neurodermitis

Hautpflege bei Babys mit Neurodermitis kann eine Herausforderung sein.

Die Kleinen mögen es oft nicht, eingecremt zu werden, was bei Neurodermitis eines der wichtigsten Schritte ist.

Deswegen cremen vielen Eltern die Haut des Babys erst dann ein, wenn die Schübe richtig schlimm sind. Doch das ist keine gute Strategie.

Tägliches Eincremen macht die Haut nämlich gesünder, die Schübe treten nicht so häufig auf und sind milder. Deswegen sollten die Kleinen jeden Tag von Kopf bis Fuß eingecremt werden – am besten morgens und abends.

Leider gibt es keine Creme, die bei allen gleich  gut wirkt – die beste Strategie hier ist einfach Ausprobieren bis die richtige gefunden wird.

 

Eincremen kann auch Spaß machen.

Damit das Eincremen leichter fällt, teilen wir hier einige Tipps von Experten und Eltern:

  • Das Eincremen mit einer Massage kombinieren – Nicht nur von Neurodermitis betroffene Stellen sollten eingecremt werden, sondern alle auch gesund aussehende Hautstellen. Wenn sie mit einer leichten Massage kombiniert werden, hilft das dem Kind, sich zu entspannen und wird mit einer positiven Erfahrung mit den Eltern verbunden.
 
  • Eincremen zum Wohlfühlritual machen – Wenn der Kleine immer nur eingecremt wird, wenn die Schübe sich melden, verbindet er das Eincremen mit spannender Haut und Jucken. Auch deswegen ist es empfehlenswert, das Eincremen auch dann nicht auszulassen, wenn die Haut gesund aussieht. Das Eincremen sollte einfach ein Teil der täglichen zärtlichen Streichel-Routine werden.
 
  • Mit einem Lied beruhigenLieder oder sanfte Musik helfen dem Kleinen, sich zu entspannen, auch wenn es mal Juckt.
 
  • Mit etwas anderem ablenken – wenn der Kleine wirklich nicht eingecremt werden will, kann auch ein Spielzeug benutzt werden, um ihn davon abzulenken.
 
  • Schlau baden – Ein wichtiger Schritt bei der Pflege von Babys mit Neurodermitis ist Baden – Hygiene ist extrem wichtig, doch schon Wasser allein kann die Haut austrocknen.

    Eine der erfolgreichen Strategien beim Kampf gegen Neurodermitis und Jucken ist die Karbonoir schwarze Seife. Sie hilft, neuen Schüben vorzubeugen und die Haut bei der Regeneration zu unterstützen. Hier sind mehr Infos zur Karbonoir schwarzen Seife »

    Für ausführlichere Informationen zum Thema Baden mit Neurodermitis, klicken Sie hier »

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